Verein

Mit dem Jiu-Jitsu fanden alle heute bei uns bekannten Budosportarten den Weg nach Deutschland. Anläßlich eines japanischen Flottenbesuches im Jahre 1906 in Kiel wurde dieser Kampfsport erstmalig auf deutschem Boden gezeigt. Davon angeregt und begeistert, ließ Kaiser Wilhelm II. die ersten japanischen Lehrer dieser Kunst nach Berlin kommen. Es dauerte jedoch noch über 20 Jahre bis am 28. September 1928 der “Jiu-Jitsu Verein Kiel” gegründet wurde.

Nach dem 2. Weltkrieg lehnten die Sportunfallversicherungen eine Versicherung von Jiu-Jitsu als gefährliche Sportart ab, so daß die Landessportverbände den Vereinen rieten, anstelle von Jiu-Jitsu die Bezeichnung “Judo” für den Vereinsnamen zu verwenden. Am 1. November 1949 wurde daraufhin der “1. Kieler Judo-Club” von 1928 wiedergegründet.

Anfang der 50er Jahre entwickelte sich durch immer neue Regeländerungen aus dem Jiu-Jitsu das heutige Judo. Mit dem Aufkommen weiterer Budo-Sportarten, wie Karate oder Aikido, strebte der Deutsche Judo Bund auch eine Reform im Jiu-Jitsu an. Das Ergebnis war eine moderne praxisorientierte Selbstverteidigung: Ju-Jutsu.

Seinen heutigen Namen erhielt der Verein 1952. Anlässlich eines japanischen Besuches unternahm man mit den Gästen eine Bootsfahrt auf der Ostsee. Mit dabei war Tokio Hirano, der damals als bester Judoka der Welt galt. Von der über der See aufgehenden Sonne war er so begeistert, daß er vorschlug, den Verein künftig “Akatuki” (Sonnenaufgang über dem Meer) zu nennen. Den Wunsch eines so prominenten Gastes konnte man nicht abschlagen. So nahm der Verein am 30. Juli 1953 den neuen Namen an.

Heute werden im ältesten Budo-Verein Schleswig-Holsteins Karate, Aikido und Ju-Jutsu betrieben und von einem qualifizierten Trainerteam nach modernen Methoden unterrichtet.

Anfahrt Sporthallen

Friedrich-Junge-Schule
Virchowstr. 74 in 24116 Kiel

Ricarda-Huch-Schule
Westring 360 in 24118 Kiel

Probetraining

Kostenloses (auch mehrmaliges) Probetraining ist jederzeit ohne Anmeldung möglich - bitte einfach ca. 15 Minuten vor Trainingsbeginn in die Sporthalle kommen.