Neu im Akatuki: zertifizierter Gesundheitspräventionskurs

Wir freuen uns über die neue Qualifikation unseres Trainers Rolf Bernert als “Präventionstrainer Haltung und Bewegung”. Dadurch können wir nun den Kurs “Wirbelsäulengymnastik Budomotion – für ein gesundes Haltungs- und Bewegungssystem” anbieten, der mit dem Siegel “Sport pro Gesundheit” des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) zertifiziert ist. Mit aus dem Karate entlehnten Techniken werden neben einer guten Körperhaltung auch Koordinations- und Entspannungsfähigkeit trainiert.

Die Teilnahme am Kurs kann von der Krankenkasse bezuschusst werden, er trägt die Auszeichnung „Deutscher Standard Prävention“ des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen (GKV-SV).

Zielgruppe: Neu- und Wiedereinsteiger “35Plus” in den Sport

Zeitraum: 06.09.2018 – 29.11.2018

Bei Fragen kontaktieren Sie uns gern über das Kontaktformular oder schauen Sie unter dem Link (Bild):

Derzeit keine Aufnahme von Budo-Minis 3-6 Jahre möglich!

Derzeit können wir leider keine weiteren Budo-Minis (3-6 Jahre) aufnehmen. Sobald dies wieder möglich ist, werden wir Sie auf der Website darüber informieren.

Der Akatuki Vorstand

Hallensperrung Friedrich-Junge-Schule 31.01.17

Hallo liebe Mitglieder,

aufgrund einer Schulveranstaltung können die Sporträume der Friedrich-Junge-Schule am 31.01.2017 nicht genutzt werden.

Bodenerneuerung Friedrich Junge Schule

Trotz einer teilweisen Restauration des Hallenbodens in der Turnhalle der Friedrich-Junge-Schule am 08. und 09.12., wird das Training an diesen Tagen wie gewohnt angeboten. Die Halle ist jedoch am 10.12. (Sa.) voll gesperrt.

Spartenübergreifendes Training: Karate

Am Sonntag den 13. November fand das für alle Sparten des Akatuki geöffnete Training statt. Bereits zum zweiten Mal übernahm die Sparte Karate unter Leitung von Rolf Bernert (5. Dan Karate) das gemeinsame Training.

Nach kurzen Erwärmungs- und Dehnübungen begann die Einheit mit den Grundlagen verschiedener Standarten und Bewegungsformen, wobei die Kontrolle des Gleichgewichtes und ein tief gehaltener Körperschwerpunktes im Zentrum standen.

Anschließend wurde die Frage, wie Karate aufgebaut ist, anhand einer Kata (Heian Shodan) und mit einem Angreifer verdeutlicht.

Ich habe mich sehr über das für mich neue und motorisch anspruchsvolle Training gefreut.

Trotz der diesmal überschaubaren Teilnehmerzahl möchten wir anbieten, das gemeinsame Training zu wiederholen.

Spartenübergreifendes Training So, 13.11.16

Am 13.11.2016 wird es ein gemeinsames Training für alle Sparten geben.
Rolf Bernert (5.Dan Karate) wird uns dabei Karatetechniken näher bringen und mit uns trainieren. Wer einen Blick über den Tellerand wagen und mit anderen Sparten in Kontakt kommen möchte, fühle sich herzlich eingeladen diese Gelegenheit zu nutzen.
Wir freuen uns auf eure Teilnahme!

Wann? Sonntag, 13.11.2016, 16:30 Uhr
Wo? Sporthalle der Friedrich-Junge-Schule
Wer? alle erwachsenen Mitglieder des Akatuki e. V.

Jahreshauptversammlung 2015

Einladung zur diesjährigen

JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG des AKATUKI e. V. am
29. März 2015 (Sonntag) um 16:00 Uhr.

Ort: Friedrich-Junge-Schule, Musikraum/Aula
(linker Eingang zur Turnhalle, Treppe links, 1. Stock)

T a g e s o r d n u n g :

  1. Begrüßung / Eröffnung durch den 1. Vorsitzenden
  2. Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung
  3. Feststellung der Beschlussfähigkeit
  4. Genehmigung des Vorjahresprotokolls und der Tagesordnung
  5. Jahresbericht des Vorstandes und der Abteilungen
  6. Bericht des Kassenwartes – mit Aussprache
  7. Bericht der Kassenprüfer – mit Aussprache
  8. Entlastung des Vorstandes
  9. Neuwahlen der Vorstandsmitglieder und Kassenprüfer:
    • 1. Vorsitzender
    • 2. Vorsitzender
    • Kassenart
    • Zwei Kassenprüfer
  10. Anträge aus der Mitgliederversammlung
  11. Verschiedenes / Aussprache

Anträge zur Jahreshauptversammlung müssen eine Woche vor Versammlungsbeginn dem Vorstand schriftlich vorliegen.

Wir weisen darauf hin, dass Beschlüsse der Jahreshauptversammlung mit der Mehrheit der erschienen, stimmberechtigten Mitglieder gefasst werden und bitten um zahlreiches Erscheinen.

Noch nicht volljährige Mitglieder können durch ihre Erziehungsberechtigten vertreten werden, die dann auch das Stimmrecht ausüben können.

Euer Vorstand
Maik Irmscher, Hartwig Gunzer, Svenja Johannsen

Jahreshauptversammlung 2014

Einladung zur diesjährigen

JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG des AKATUKI e.V. am
15. Mai 2014 (Donnerstag) um 19:00 Uhr.

Ort: Friedrich-Junge-Schule, Musikraum/Aula
(linker Eingang zur Turnhalle, Treppe links, 1. Stock)

T a g e s o r d n u n g :

  1. Begrüßung / Eröffnung durch den 1. Vorsitzenden
  2. Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung
  3. Feststellung der Beschlussfähigkeit
  4. Genehmigung des Vorjahresprotokolls und der Tagesordnung
  5. Jahresbericht des Vorstandes und der Abteilungen
  6. Bericht des Kassenwartes – mit Aussprache
  7. Bericht der Kassenprüfer – mit Aussprache
  8. Entlastung des Vorstandes
  9. Anträge aus der Mitgliederversammlung
  10. Verschiedenes / Aussprache

Anträge zur Jahreshauptversammlung müssen eine Woche vor Versammlungsbeginn dem Vorstand schriftlich vorliegen.

Wir weisen darauf hin, dass Beschlüsse der Jahreshauptversammlung mit der Mehrheit der erschienen, stimmberechtigten Mitglieder gefasst werden und bitten um zahlreiches Erscheinen.

Noch nicht volljährige Mitglieder können durch ihre Erziehungsberechtigten vertreten werden, die dann auch das Stimmrecht ausüben können.

Euer Vorstand
Maik Irmscher, Hartwig Gunzer, Svenja Johannsen

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Tendoryu Aikido

Eric Delarge: Wie ich zum Tendoryu Aikido kam

Donnerstag, 15. August 2013

[images/blog/Eric.png]Eric Delarge stammt aus Belgien und trainiert nun schon seit vielen Jahren im Tendokan in Tokyo. Er erzählt uns, wie er zum Tendoryu Aikido gefunden hat und was ihn bis heute daran fasziniert.
Ich muss circa 21 oder 22 Jahre alt gewesen sein, als ich zum ersten mal eine Aikido-Demonstration sah. Sie fand in der Turnhalle meiner Universität in Belgien statt. Ein Kind (sicherlich jünger als 12) wurde von einem Erwachsenen angegriffen, dessen Angriff es abwehrte und ihn in einem schönen freien Fall von sich warf.
Als ich das sah, erinnerte es mich an eine nette Zirkusvorführung. Wie könnte auch ein schwächliches Kind solch einen gut gebauten Erwachsenen einfach so von sich werfen! Ich dachte es wäre ein Trick und aus diesem Grunde gefiel es mir nicht.
Nicht weniger als 20 Jahre später kam Aikido in mein Leben zurück. Ich war nach Tokyo versetzt worden und wir standen vor dem Abschluss eines wichtigen Deals zwischen meiner belgischen Firma und einem großen japanischen Pharmakonzern. Bei einem Besuch unserer Produktionsstätten in Belgien sprach ein netter Mensch von dem großen japanischen Pharmakonzern, der für den Einkauf zuständig war, zu mir über seine Begeisterung für Aikido. Er hatte schon mehrere Jahre trainiert. Wieder in Tokyo, lud er mich tatsächlich ein, einmal vorbei zu schauen und mit zu trainieren, damit ich mir selbst ein Bild machen könnte.
Ich begann, das große Missverständnis zu entdecken, das ich seit meiner Studentenzeit mit mir trug.
Meine Freunde trainierten auf dem Gelände ihrer Firma. Zeit und Ort waren sehr unpraktisch für mich, so dankte ich und sagte, dass ich ein nettes Dojo in meiner Wohnungsnähe in Tokyo gefunden hätte. Das ist meine Geschichte wie ich zum Tendoryu Aikido gefunden habe.
Bevor ich mit dem Tendoryu Aikido begann, hatte ich Judo und Karate trainiert. Als ich beitrat, beeindruckte mich an erster Stelle die freundliche Atmosphäre beim Tendoryu Aikido. Ich wusste vom Kohai/Senpai System das in manchen Dojos manchmal eine unangenehme Stimmung erzeugte. Aber beim Tendoryu Aikido war es ganz anders.
Niemals wurde ich über das Maß hinaus bedrängt. Es wird akzeptiert, dass jeder einen eigenen Rhythmus, Körper-Flexibilität und ein eigenes Tempo besitzt, um sich das Können, Wissen und die Energie anzueignen, die nötig sind, um diese wundervolle Kunst zu entdecken und letztendlich aufzunehmen.
Interessant ist auch, dass man nicht viel Wert darauf legt, die Techniknamen auswendig zu lernen. Auch ist es nicht notwendig, sich einem Test zu unterziehen um den nächsten Kyu-Grad zu erlangen! Im Gegenteil, Shimizu Sensei und all die anderen Lehrer beobachten uns sorgfältig, geben wertvolle Hinweise und korrigieren unsere Bewegungen unnachgiebig, so wie ein Vater oder eine Mutter es bei ihren Nachkommen machen würde. Anders ausgedrückt, ich habe immer eine sehr fürsorgliche Einstellung von den Lehrern hier im Dojo erfahren.
Schnell lernte ich auch, dass Freundlichkeit und Fürsorge in keiner Weise Zeichen von Schwäche des Dojos sind. Ich spürte ebenfalls, dass diese Einstellung des Dojos mit einer gewisser Ernsthaftigkeit und Disziplin einhergeht.
Shimizu Sensei fordert viel von seinen Schülern, so wie er auch sich fordert. Ich respektiere das und wende es sogar selbst in meinem Berufs- und meinem Privatleben an.
Aikido ist die Kampfkunst, die ich nun bislang am längsten betreibe und ich habe mich gefragt warum das so ist!
1998 bin ich Mitglied im Tendokan geworden, verließ dann Japan für 5 Jahre und hatte eine Trainingsauszeit von 4 Jahren bevor ich 2007 wieder zurückgekehrt bin.
Am Anfang, glaube ich, faszinierte mich die technische Herausforderung, die das Aikido an mich stellte. Das ist in gewisser Weise heute immer noch so. Jedoch das Training unter Shimizu Sensei’s Leitung und der anderen Trainer ließen mich einige wichtige Aspekte erkennen, die ich anfangs, während meiner ersten Trainingsjahre im Dojo in Sangenjaya, nicht wahrgenommen hatte.
Warum erinnert uns Sensei ständig an die Wichtigkeit des regelmäßigen Trainings?
Ich dachte, dadurch würden sich unsere technischen Fähigkeiten verbessern und die ‘Waza’ würde in einen Reflex oder eine natürliche Reaktion unseres Körpers übergehen, der die Bewegung dann verinnerlicht hat.
Vielleicht ist das ein Teil der Antwort.
Ich persönlich habe noch einen weiteren Teil der Antwort gefunden, der weit über die Technikverbesserung hinausgeht. Manchmal haben wir beim Training den Eindruck, dass wir nur sehr wenig oder gar nicht vorwärts kommen. Das mag am Anfang entmutigend sein. Doch glücklicherweise geben die meisten nicht auf. Und nach einiger Zeit spüren wir, dass wir vorwärts gekommen sind. Dieser Prozess des Weitermachens, egal wie das Ergebnis ausschaut, macht uns auf der geistigen Ebene stärker. Er trägt dazu bei, unseren inneren Willen, unseren Charakter und unsere Persönlichkeit zu stärken und stattet uns mit Widerstandskraft und Mut für alle Widrigkeiten, die das Leben uns so bietet, aus. Diese Lehren sind viel wert. Diese regelmäßige Trainingsdisziplin stellt eine ständige Herausforderung für mich dar.
Es liegt an mir, diese Herausforderung anzunehmen. Das ist eine Angelegenheit zwischen mir und mir (so zu sagen).
Eine weitere Lektion, die ich unter Shimizu Sensei’s Leitung erhalten habe, ist, dass wir zu jeder Zeit in der Geisteshaltung eines Anfängers sein sollten.
Anfänger sind immer aufmerksam, und achten sehr stark auf ihren Trainingspartner. Dadurch zwingt man sich selbst, sorgsam und konzentriert zu bleiben. Man passt sich so gut es geht dem Trainingspartner an, um in Harmonie mit der Bewegung und dem ‘KI’ zu sein.
Das macht auch jedes Training zu einem neuen Erlebnis, bei dem jedes Mal viel gelernt werden kann, wenn man nur aufmerksam ist und vermeidet, Dinge einfach nur zu wiederholen oder im schlechtesten Fall zu einer Routine werden zu lassen.
Bewahre den Anfängergeist! Das ist eine großartige Lernerfahrung!
Und übrigens habe ich das Gefühl, dass man, wenn man diese Geisteshaltung kultiviert, irgendwie jünger bleibt.
Shimizu Sensei versucht außerdem, uns Mitmenschlichkeit zu vermitteln. Das heißt, dass sein Dojo nicht nur ein Ort ist, wo wir zum Lernen, Ausüben und Fördern des Aikidos hingehen. Es ist auch ein Ort, an dem gegenseitiger Respekt, Unterstützung, Networking und Freundschaft unter uns allen entstehen kann, da wir alle die gemeinsame Begeisterung für das Aikido teilen. Es liegt auch an jedem Einzelnen von uns, auf diese Einladung positiv zu reagieren. Uns gegenseitig ein bisschen besser kennenzulernen und unsere regelmäßigen Trainingsbegegnungen über das Aikido hinauswachsen zu lassen, damit wir zu besseren Menschen werden, die sich gegenseitig dienen können. Das ist eine Dimension, die ich in keinem anderen Dojo vorgefunden habe.
Zum Schluss, die Tiefgründigkeit dieser Kampfkunst lässt mich bescheiden bleiben, denn je mehr ich das Gefühl habe zu lernen, desto mehr erkenne ich, dass da noch ein langer Weg vor mir liegt. Das macht Aikido zu einer unendlichen Herausforderung und das gefällt mir sehr…(aus dem Englischen von Birgit Lauenstein)

Das Prinzip des Aikidotrainings

Das Prinzip des Aikido Trainings
vom Leiter des Tendokan, Kenji Shimizu Sensei, Begründer des Tendoryu Aikido
(hier in leicht abgeänderter Form)

Heute möchte ich über das Aikido Training sprechen.
In den letzten Jahren ist Aikido in weiten Teilen der Welt bekannt geworden.
Auch wenn Aikido eine seit langem überlieferte Budo Kunst ist, so ist das Prinzip beim Training nicht die Auseinandersetzung, sondern es ist ein Training, bei dem im Wechsel die Techniken wiederholt, verbessert und verfeinert werden; außerdem entstehen im Aikido durch intensives Training starke Zerstörungskräfte, da es sich um eine Kunst des Bujutsu handelt.
Es gibt jedoch keinen Wettkampf, und daher kann beim Training Selbstzufriedenheit entstehen, und es besteht weiterhin die Gefahr des sogenannten “mechanischen” Trainierens.
Im Laufe des Trainings passiert es ganz natürlich, dass sich Gewohnheiten zeigen und die Aufmerksamkeit nachlässt, und es ist leicht möglich, dass es dann keinen Fortschritt mehr gibt.
Nun macht wohl jeder die Erfahrung, dass man die Einstellung vergisst, die man beim ersten Mal beim Training im Dojo hatte, man kommt ins Dojo und trainiert ohne festes Ziel, aber das führt ohne Zweifel weder gesundheitlich noch bei den Techniken zu irgendeinem Fortschritt, und man kann dann auch sicherlich nicht erwarten, dass der Geist gestärkt wird.
Es geht beim Training nicht nur darum, die Formen zu wiederholen, sondern man muss mit voller Aufmerksamkeit trainieren und das Ki aktivieren. Warum haben wir einmal selbst mit dem Training begonnen und was hatten wir für Ziele?
Und nur wenn wir den Anfängergeist nicht vergessen, entsteht ein Aikido mit hervorragenden Fortschritten.
Ich denke, dass jedenfalls gerade wir Japaner die kulturelle Tendenz haben, nur an Formen festzuhalten. Und sicherlich existiert auch die Einstellung, die eigene Sicherheit zu erkaufen, indem man sich an Formen hält. Aber erscheinen wir Japaner damit nicht aus der Sicht des Auslandes wie eine ängstliche Rasse, die von Formen und Gruppen abhängig ist, und die sich in ihrem Verhalten von ihren Vorfahren unterscheidet?
Das menschliche Leben ist immer ein Kampf mit sich selbst, und es kann auch ein Kampf mit der Einsamkeit sein. Aber ist es nicht ein wesentlicher Punkt im Budo, die Fähigkeit auszubilden, sich immer auf den Anfängergeist besinnen zu können?

übersetzt von Ichiro Murata und Dr. Peter Nawrot, 02/2013
Im Original nachzulesen unter
http://www.tendoryu-aikido.org/de/kawaraban/shimizu_sensei/das_prinzip_des_aikido_trainings.html

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